„Es gibt keine Einzelkämpfer oder Teamplayer, du musst beides sein“, schreibt Christina in einer Mail an Studis4Studis. Für sie ist klar, die Kombination bringt den Erfolg. Eine Meinung, mit der sie nicht alleine dasteht. Denn auch die meisten anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der neuen Folge der Artikelreihe der FernUniversität sehen sich nicht als Teamplayer oder Einzelkämpfer, sondern als beides.
Es führt zwar kein Weg daran vorbei, dass viele Inhalte alleine gelernt werden müssen. „Besonders auswendig lernen muss ja jeder für sich. Wichtig finde ich es dann aber, das Gelernte mit anderen zu besprechen, um damit zu überprüfen, ob man etwas vergessen oder etwas Falsches gelernt hat“, beschreibt Valeska das Zusammenspiel zwischen dem Lernen alleine und in der Gruppe. Wie aus zahlreichen Beiträgen auf der Facebook-Seite der FernUni hervorgeht, sind regelmäßige Lerngruppen für viele die passende Ergänzung. Ob diese nun virtuell, beispielsweise bei Moodle oder Skype, oder real sind, ist unterschiedlich. Eine Studierende schreibt, dass für sie aufgrund der räumlichen Entfernung eine Skype-Gruppe die optimale Lösung sei. Ein anderer schwärmt von seinen Treffen im Regionalzentrum Stuttgart: „Wir haben viel Spaß, nehmen aber auch das Studium sehr ernst.“
Lerngruppe als Orientierungshilfe
Genauso gibt es den Kommentaren auf der FernUni-Facebook-Seite zufolge aber auch Studierende, die ganz klar nur auf die Karte „Einzelkämpfer“ setzen: „Einzelkämpfer mit Herz und Hirn. Mal sehen was dabei rumkommt...“, schreibt eine Studierende. Ein Kommilitone brauchte das Lernen mit anderen Studierenden nur zu Beginn seines Studiums als Orientierungshilfe: „Es war hilfreich, um zu erfahren, wie die anderen lernen, welchen Aufwand sie betreiben.“ Später hat er sein Studium dann „alleine durchgezogen.“
Auch Marie lernt lieber alleine als mit anderen zusammen, da ihr persönliches Zeitmanagement und das ihrer Gruppe einfach nicht zusammen passen wollten. Alleine kann sie sich die Zeit so einteilen, wie es für sie am besten ist. Für sie war es zudem frustrierend zu sehen, dass andere schon weiter waren als sie. „Vielleicht fehlen mir der Kontakt und die Möglichkeit zu diskutieren, aber ich denke, wenn ich den Bedarf habe, dann kann ich dazu auch Moodle nutzen.“
Für Petra ist eine Zweierlerngruppe die ideale Lösung. So ist sie zeitlich relativ unabhängig, muss sich nicht einschränken und profitiert gleichzeitig von den Vorteilen eines Teams: „Gerade zu Beginn des Studiums kann ich eine Lerngruppe empfehlen. In der Phase der Orientierung und Lernstoffbewältigung tut es gut, sich austauschen zu können.“ Sie hatte ihre Lernpartnerin im Studienzentrum kennengelernt. Für sie ein Glücksfall: „Wir haben dieselbe Wellenlänge, das gleiche Lerntempo und ergänzen uns immer wieder. Stundenlanges Lernen funktioniert prima.“ Die schönsten Treffen waren für sie allerdings immer die nach der getanen Arbeit: „Dann haben wir uns nach der langen Lernphase mit einem Frühstück in einem Stadtcafé und anschließendem Einkaufsbummel belohnt.“
Hilfestellungen der FernUni
In den Foren bei Moodle, auf der Facebook-Seite der FernUni oder bei Präsenzveranstaltungen können sich sowohl virtuelle als auch reale Lerngruppen zusammenfinden. Räume für ein Treffen stellen nach Rücksprache die Regional- und Studienzentren zur Verfügung. Die Mitarbeitenden geben gerne weitere Auskünfte.
Nächstes Thema bei Studis4Studis
Das nächste Thema bei Studis4Studis heißt „Fernstudium und Urlaub“. Wie immer brauchen wir wieder Tipps und Erfahrungen von Studierenden für Studierende. Wie sieht der Urlaub bei Ihnen aus? Ist er dafür da, um auszuspannen oder um besonders viel für das Studium zu tun? Reisen die Unterlagen immer mit? Was sind gute Lösungen, Erholung und Lernen unter einen Hut zu bekommen?
Wir freuen uns auf Ihre Mails an studis4studis@fernuni-hagen.de
Auch für weitere Themenvorschläge sind wir dankbar.
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de