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Aktuelles - Januar 2012

„Elektrotechnik in den Genen“: Detlev Hackstein hat seine Entscheidung nie bereut

Experte für regenerative Energien feierte am 21. Januar seinen 60. Geburtstag

An ein besonderes „Geschenk“ zu seinem 34. Geburtstag am 21. Januar 1986 erinnert sich Prof. Dr.-Ing. Detlev Hackstein auch heute noch gerne zurück: „Ulrich Battis, der damalige Rektor der FernUniversität, hatte nur an diesem Tag Zeit, mir die Ernennungsurkunde zum Professor für Elektrische Energietechnik in Hagen zu überreichen. Ich fand das gut!“ schmunzelt Prof. Hackstein, der am 21. Januar 2012 seinen 60. Geburtstag feierte, „dieses Datum fällt also auch immer mit dem Jubiläum meines Lehrgebiets zusammen.“ Und dessen „25-Jähriges“ wurde bereits vor einem Jahr gebührend gefeiert.

Prof. Detlev Hackstein wurde 60.

Seine wissenschaftliche Arbeit an der FernUniversität in Hagen befasst sich vor allem mit der regenerativen Energietechnik, doch auch andere Bereiche der Elektrischen Energietechnik kommen in Forschung und Lehre nicht zu kurz. „Photovoltaische Systeme“ und „Hybridsysteme mit Kraft-Wärme-Kopplung“ haben eine große Zukunft vor sich, sind sich Prof. Hackstein und sein Team sicher. Schon 1992 nahm das Solarfahrzeug „Solatec“, das einer seiner Mitarbeiter mitentwickelt hatte, an der Tour de Ruhr für Solarmobile teil. Es wurde über viele Jahre immer professioneller weiter entwickelt. Gute Platzierungen erreichte auch der Kleinwagen „Pegasus“, der seine Energie aus der großen Solaranlage auf dem Dach des PRG erhielt. Initiator dieser Anlage war vor allem Detlev Hackstein. Natürlich flossen viele Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung auch in die Lehre ein.

Seit sechs Jahren engagiert sich Prof. Hackstein als Prodekan für die Fakultät für Mathematik und Informatik der FernUniversität. Sein Wunsch ist es, das Standing der elektrotechnischen Lehrgebiete innerhalb der Fakultät zu stärken. Schließlich hat er, damals noch als Dekan der früheren Fakultät Elektrotechnik, mit einem Bagger den ersten Spatenstich für das Philipp-Reis-Gebäude gemacht.

Detlev Hackstein ist ein erklärter Familienmensch, die drei Kinder seiner beiden Söhne machen ihm große Freude. Seine weitere Freizeit gehört Wandern und Ausflügen, dem Besuch klassischer Konzerte und der Physik der Elementarteilchen: „Eine Folge des höchst spannenden Physikunterrichts im Gymnasium.“ Die Entscheidung für die Elektrotechnik hat er jedoch nie bereut: „Wahrscheinlich steckte sie mir in den Genen, schon mein Vater hat in Braunschweig Elektrotechnik studiert.“

Dort wurde Detlev Hackstein auch geboren. Aufgewachsen ist er in Essen. Sein Abitur bestand er in der Nähe von Darmstadt, wo er an der Technischen Universität von 1970 bis 1975 Elektrotechnik studierte. Anschließend war er an der TU bis zu seiner Promotion 1980 wissenschaftlicher Mitarbeiter, anschließend bis zu seiner Berufung an die FernUniversität akademischer Rat.

Gerd Dapprich | 23.01.2012
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