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„Keine Atempause, Geschichte wird gemacht …“ Zur Soziologie der Neuen Deutschen Welle in Hagen

Vortragsreihe „Lüdenscheider Gespräche“

Icon Hagener Forschungsdialog
Wann: 15.11.2017 um 18:00 Uhr
Wo: Kulturhaus Lüdenscheid, Freiherr-vom-Stein-Str. 9, 58511 Lüdenscheid

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Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Frank Hillebrandt, Lehrgebiet für Allgemeine Soziologie und Soziologische Theorie der FernUniversität in Hagen, und Heike Wahnbaeck, Kuratorin der Ausstellung „Komm nach Hagen, mach dein Glück“ zur Neuen Deutschen Welle.

Einführende Worte / Moderation: apl. Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch (FernUniversität in Hagen)
Veranstalter:Institut für Geschichte und Biografie

Auskunft erteilt: E-Mail an Eva Engelhardt

„Komm nach Hagen, werde Pop-Star, mach dein Glück….“, diese Textzeile aus einem Song der Hagener Post-Punk-Band Extrabreit, die später als fester Bestandteil der sogenannten Neuen Deutschen Welle symbolisiert wird, steht sinnbildlich für die kulturelle Szene, die sich am Ende der 1970er Jahre in Hagen mit großer Ausstrahlungskraft ins gesamte Bundesgebiet und darüber hinaus bildet. Aus der Region Hagen stammen nicht nur Extrabreit, sondern unter anderem auch Inga und Annette Humpe als Frontfrauen von DÖF und Ideal, Grobschnitt als wichtige Band der Krautrock-Bewegung, und nicht zuletzt Nena als das Gesicht der Neuen Deutschen Welle. Soziologisch interessant ist nun nicht nur die Frage, wie sich eine solche Musikszene gerade in Hagen bilden konnte. Es geht auch ganz allgemein darum, wie sich eine neue Musikrichtung in der Pop-Musik etabliert. Dabei wird es nicht nur um die wissenschaftliche Untersuchung einer regional entstehenden Pop-Szene gehen. Heike Wahnbaeck wird als Insiderin der damaligen Szene über kuriose Live-Auftritte, spezielle Typen und vieles mehr berichten, was sich Ende der 1970er Jahre in Hagen ereignet hat. Dadurch entsteht ein komplexes Bild einer Pop- und Kulturszene, an die sich viele sicher noch gerne und rege erinnern werden.

Prof. Dr. Frank Hillebrandt leitet das Lehrgebiet für Allgemeine Soziologie und Soziologische Theorie, FernUniversität in Hagen und ist Dekan der Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversität. Heike Wahnbaeck ist Kuratorin der Ausstellung „Komm nach Hagen, mach dein Glück“ zur Neuen Deutschen Welle in Hagen im Osthausmuseum.

Gerd Dapprich | 30.10.2017
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